Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken!

Posted in Es geht auch anders, Häufig nackte Tatsachen, Mitgeteiltes Leid..., Uncategorized with tags , , on April 27, 2013 by Al

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Ist ja nicht so, dass mir die Themen für den Wahnsinn aus dem Wok ausgehen, aber das Thema „Ältere Herren auf der Suche nach der Frau für’s Leben“ ist gerade in Thailand so komplex, dass es eines eigenen Blogs bedarf.

Ihr findet hier keine „Selbsthilfegruppe“ für potentielle Helplineanrufer oder Arthrosenkavaliere, die am Super Single Suizid Sonntag in den Short-time Hotels in Pattaya oder Phuket vom Balkon hüpfen! Der Begriff Selbsthilfe bezeichnet ja auch lediglich, dass man sich selbst hilft,- oder? Vielleicht gibt es eher etwas Erkenntnis für die Schlaumeier der notorischen „Das kann mir nicht passieren“ Liga.

Also, herzlich willkommen auf der neuen Baustelle- Liebeskasper Thailand! Hier geht’s bald rund. Natürlich wie immer mehr von der humorvoll-sarkastischen Seite betrachtet. Wer Zwiebelschneider-Tragödien (das Einzige was Griechenland derzeit der Welt noch zu bieten hat)  liebt, geht besser ins Theater.

All denjenigen, die durch die Beziehung mit einer Thai in Mitleidschaft gezogen wurden, bleibt ja noch die alte User-Weisheit:

Lieber widerlich,- als wieder nicht…

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Die Gruppen ausländischer Thaifrauen-Enthusiasten

Posted in Uncategorized on April 27, 2013 by Al

Genaugenommen gibt es drei Gruppen ausländischer Thaifrauen-Enthusiasten: die Sextouristen, die Liebeskasper und die „ich lebe mit einem Bar Girl“ Typen.

Freier vor den AuslagenDie Sextouristen, über die in Fachzeitschriften wie „Wochenend“, „Bunte“ oder gar „Emma“ immer gern widerliches und  liederliches berichtet wurde, kommen eigentlich am besten weg. Die Jungs fliegen für drei Wochen ein, kennen die Preise, greifen sich eine oder mehrere Vaginalfachverkäuferinnen, entsaften bis die Hoden „ihr Kinderlein kommet“ pfeifen und ziehen sich bis zum nächsten Urlaub problemlos wieder in die Tristesse eines Lebens als Alleinunterhalter zurück, ohne sich emotional zu engagieren. Sie wissen, Geld ist frei jeder Moral und in einem Land in dem man die Brieftasche und den gesellschaftlichen Status eines Menschen grundsätzlich höher einschätzt als charakterliche Qualitäten, sind sie mehr als willkommen. Für sie erscheint es eher unmoralisch die eigenen Blagen beim Memory zu beschießen, als eine Thai im Alter ihrer Enkelin zu begatten. Wer denn wirklich noch Gewissensbisse zeigen sollte, der kann ja nach seiner Rückkehr in der heimischen Dorfkirche drei Rosenkränze für seine empfängnislose Befleckung durchorgeln.

Pauschalisierungen sind immer ein dünnes Eis, aber nach so vielen Jahren in einem Land wo es mehr Nutten gibt als Taxifahrer, kann ich die meisten dieser Gattung schon von der anderen Straßenseite erkennen: 50-something, dünne milchreisfarbene Beinchen die aus Tchibo-Explorer Shorts baumeln, Deo Roller Frisur und Macho-Gehabe, daß selbst mexikanische Coca-Bauern ermuntern würde sie zum Máximo Líder des Kartells zu erheben. Die meisten Angehörigen dieser Gruppe kamen zu der Überzeugung: Männer und Frauen passen eigentlich nicht zusammen. Einzige Ausnahme- ein kleiner Bereich in der Körpermitte. Die Cheap Charlies unter den Genitaldenkern gehen erst kurz vor der Polizeistunde in die Fleischhallen, um mit viel Glück die Barfine zu umgehen.

Die Liebeskasper teilen sich in zwei Untergruppen: vorher und nachher. Typische Angehörige der ersten Gruppe sind Leute, die der Weisheit Glauben schenken: jede zweite Ehe wird geschieden.- wenn nicht sogar jede Dritte, also warum nicht auch meine?  Die Nervenkriegsveteranen einer unerquicklichen Scheidung, stolzieren wie Kaninchenzüchter-Macchiavellis händchenhaltend mit oops_300ihrem neuen Hasen auf den Strandpromenaden, um herzlich willkommene neidische Blicke auf sich zu lenken. Sie laufen in Shopping Malls mit glühender Kreditkarte und vollen Einkaufstüten hinter einer 20-jährigen Thai hinterher, die aufgebrezelt ist, als ginge Halligalli Wally zur Oscar Verleihung der Pornobranche. Wie sagt man so schön? Wenn Geschmack, Stil, gesunder Menschenverstand und Fingerspitzengefühl nur mäßig ausgeprägt sind, dann ist Kleidung an sich schon ein Fettnäpfchen.

Wenigstens haben die meisten von ihnen am Anfang noch so viel Futter in ihrem Sparkondom, dass sie der Einsamkeit immerhin noch stunden(hotel)weise entfliehen können. Wenn die täglichen Einkaufstrips und abendlichen Restaurant- und Bierbarbesuche seltener werden, reduziert sich synchron dazu auch die Anhänglichkeit ihres Anhängsels. Das ist der Zeitpunkt, an dem viele bei schmerzhafter skrotaler Kernschmelze Mentalinsolvenz anmelden und in die „nachher Gruppe“ downgraden. Das sind die Typen, neben denen in den Bars immer zwei Barhocker frei sind, weil man ihnen schon von hinten ihre Weinerlichkeit ansieht. Nach dem 12ten Galama-Tropical hört man gelegentliches Lallen wie: „dabbei habisch doch allet für sie jemacht und jetan, wer hat denn imma allet jelöhnt und dann haut die Schlampe einfach ab und nimmt auch noch meinen Reisewecker mit, das mussu dir ma vorstelln!!!“

Die „ich lebe mit einem Bar Girl“ Typen. Das ist die „Latte Macchiato mit Chili Streuseln Liga“ unter den Liebeskaspern, zu der wohl auch unser Freund Wolfgang gehört.  Ich kenne einige von ihnen. Es sind keine Urlauber oder Sextouristen, sondern Leute, die auf längere Zeit im Land leben und dabei zu  mit einem überschaubaren Thai-Gehalt arbeiten, oder eine kleine Pension beziehen. Oft klagen sie zwar, daß full-contactihr Perlhuhn die Geldbörse geplündert hat, der Vermieter vor der Tür stand, weil sie die Miete nicht bezahlt hat, obwohl sie das Geld dafür von ihrem „Hausfreund“ erhalten hat. Uhren und Schmuckgegenstände landeten auf unerklärliche Weise beim Pfandleiher, und doch hält die Beziehung seit Jahren in einem wechselseitigen Geben und Nehmen. Der Mann ist meist mehr oder weniger zufrieden mit dem was er vermeintlich hat. Er nimmt dafür in Kauf das „seine Freundin“ tagelang mit Freiern unterwegs ist, übernächtigt und halb besoffen nachhause kommt und unterdrückt seine unterschwellige Eifersucht. Sie denkt sich in den meisten Fällen, solange ich keinen Langzeit-Sugar Daddy an Land gezogen habe, ist er immer noch das kleinere Übel, selbst wenn er meist einen Igel oder Stacheldraht in der Tasche hat. So lässt es sich leben,- zumindest erst einmal.

Wie lebt es sich mit einem „working girl“?

Posted in Häufig nackte Tatsachen, Uncategorized with tags , , , , , , on April 27, 2013 by Al

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Eifersucht kam bei Wolfgang so gut wie nie auf, auch wenn Ning ihm das in den ersten drei Jahren ständig unterstellt hat. Allerdings immer dann, wenn er sie darauf aufmerksam machte, daß sie nicht die Vereinbarungen zwischen ihnen eingehalten hat, hieß das Motto: Nachbarn öffnet die Fenster, hier gibt’s Krach! Erstaunlicherweise sind es die Bar Girls, die mit Argusaugen über ihren Partner wachen. Ein freundliches Lächeln, eine Geste der Hilfsbereitschaft, oder auch nur eine Bemerkung über das Outfit oder Aussehen einer anderen Frau, führt unweigerlich zum Zoff der Extraklasse. Eigentlich verständlich, schliesslich haben sie es täglich mit notorischen „Fremdgängern“ zu tun.

Für den Partner, Hausfreund oder Ehemann einer Prostituierten, ist es wohl unumgänglich, den Job im Erektionsmanagement mit gesundem Abstand zu sehen. Natürlich geht man nirgendwo hin, wo man seine Partnerin händchenhaltend mit einem Freier treffen könnte. Wolfgang sagte einmal, worauf sollte ich Eifersüchtig sein? Ning bekam gelegentlich Fotos von stolzen Freiern geschickt, die auf Kurzurlauben in den beach resorts gemacht wurden. Übergewichtige ältere Männer in Shorts, die schwitzend mit schütterem Haar und gelben Zähnen den Liebeskasper geben. Wolfgang dachte oft beim Betrachten der Bilder, wäre er eine Frau, müsste ihm schon einen ansehnlichen Betrag zahlen, um mit so einem Repräsentanten der Krönung der Schöpfung Sex zu haben, oder von ihm auch nur geküsst zu werden. Irgendein Betrag in Millionenhöhe sollte es aber schon sein. 

sunriseAuch Ning sah naturgemäß den Job eher pragmatisch. Eine Urologin ist schließlich auch nicht zwangsläufig eine Nymphomanin. Wenn einer nicht extrem unappetitlich riecht, nicht nervt, oder Kampfschmuser ist, lediglich Hausfrauensex erwartet, wenn wegen großen Nachholbedarfs der Koitus schnell und schmerzlos über die Bühne geht und sich vom Ertrag des Service für ein Wochenende am Strand ein neuer Kühlschrank für die Familie im Isan bezahlen lässt, ist das schon OK. Manchmal kam sie auch völlig wütend nachhause, weil sie einen Freier vorzeitig verlassen hat, weil der Typ versucht hat den Preis für sein Schäferstündchen zu drücken. Das waren Situationen, in denen Wolfgang sehr vorsichtig mit ihr umgehen mußte. Besonders dann, wenn Ning gut angebrezelt Zuhause auftauchte, richtete sich ihr Zorn gegen ihn, weil ihr dann in den Kopf kam, dass sie nur in diese Situation geriet, weil ihr Partner nicht für den Unterhalt der Familie aufkommt und sie deshalb diesen Job machen muß. Sie wurde in solchen Situationen auch schon gerne mal handgreiflich und schrie das ganze Haus zusammen.

Ning und Wolfgang hatten sich auf ein paar Regeln für ihr Zusammenleben und den Umgang mit ihrem Job geeinigt. Sie rief vom Club aus an, um ihm mitzuteilen, dass sie mit einem Freier die Nacht verbringt. Kein Sex mit Freiern ohne Kondom. Sollte einem Short-time Deal ein langer Nachmittag auf Einkaufstour folgen, bekam er eine SMS und Angaben wann sie nachhause käme. Kein Freier erhält ihre Adresse. Keine Besuche von den Typen im Apartment.

AbsturzEinige Freier haben die Angewohnheit die Mädels zum verschärften Trinken einzuladen, was diese natürlich begrüßen, da sie die vom Club geforderte Anzahl an Drinks auf ihr Konto schreiben können. Natürlich verschwimmen nach 12 Tequila einige der Grenzen der vorgenannten Regeln. Anrufe und SMS bleiben aus, Ning kam 6 Stunden später als Angekündigt von der Tour zurück, und Wolfgang machte sich Sorgen darüber, ob alles in Ordnung ist. Immerhin sind eine Menge Hirnis unter den Freiern auf der Piste. Es kam auch vor, dass Ning breit wie eine Nonne im Spagat aus einer Karaoke-Bar anrief, um Wolfgang lallend bis zur Unverständlichkeit zu bitten sie abzuholen. In einem Fall saß sie irgendwo in Bangkok morgens um 4 an einer Straßenecke, konnte ihm aber nicht erzählen wo sie sich befand. Da schrieb  Wolfgang in sein Tagebuch: Lieber einen Kabelbrand im Herzschrittmacher, als dich im besoffenen Zustand länger ertragen zu müssen!